Runen

Ogham / Ogam

klassische Steininschriften vor allem 5.–6. Jh.; scholastische Tradition später

Ogham ist keine germanische Runenschrift. Hier stehen die 20 Grundzeichen und 6 Forfeda mit Lautwert, Unicode und traditioneller Namensdeutung.

Ailmatraditionell Kiefer/FöhreBeithbBirkeCeirt / Quertq / kʷtraditionell ApfelbaumCollc / kHaselDairdEicheEabhadhea / eo; historisch variabelForfeda-Zeichen; Wert und Deutung variieren, scholastisch u. a. mit Espe verbundenEadhadheNamensbedeutung unsicher; Baumtradition: EspeEamhanchollae / æ; ältere Deutungen auch ch /x/„Zwillings-Coll“; Lautwert und Deutung umstrittenFearnf / vErleGortgEfeuIfínia / io; ursprünglich möglicherweise pspätes Zusatzzeichen; ältere Funktion und spätere Diphthong-Deutung unterscheiden sichIodhadhiwahrscheinlich mit Eibe verbundenLuisltraditionell mit Eberesche verbundenMuinmtraditionell Brombeere bzw. RankpflanzenGéadal / Ngeadalngtraditionell Schilf/RohrNionntraditionell mit Esche verbundenOnnoGinster/StechginsterÓroi / oeGold; in Baumtraditionen auch Spindelbaum/EfeuPeithpspätere Ergänzung für /p/; auch „weiches Beith“ genanntRuisrHolunderSail / SaillesWeideStraifst / z; traditionell variabeltraditionell Schlehe/SchwarzdornTinnettraditionell StechpalmeUath / Huathhtraditionell WeißdornUilleannui / uaEllbogen; in Baumtradition GeißblattÚruName bedeutet in alter Überlieferung eher Erde/Lehm; Baumalphabet verbindet ihn auch mit Heidekraut